GEDOK: Eröffnung der Ausstellung: Von Menschen und Dingen

Ort:

GEDOK-Galerie

Adresse:

Römerstr.22 69115 Heidelberg

Öffnungszeiten:

Mittwoch und Freitag, jeweils 16.00 - 19.00 Uhr
Samstag  11.00 -14.00 Uhr

Ausstellungsdauer:

05.12. – 09.01.2020

Titel:

Von Menschen und Dingen

Künstlerinnen

Margret Elsmeier-Stripf, druckgrafische Arbeiten

Juliana Jaramillos, Objekte und Figuren

Eröffnung

Samstag, den 05.12.2020, 16.00 – 20.00 Uhr

 

Pressetext

 

Von Menschen und Dingen

 

Margret Elsmeier-Stripf setzt sich in ihren druckgrafischen Arbeiten mit dem Menschen, seinem Umfeld und seinen Beziehungen auseinander. Das findet in reduzierter bis abstrakter Formensprache statt. Sinneseindrücke und Erfahrungen werden sichtbar.

Ihre bevorzugte Technik ist die Radierung. Kupferplatten werden in der Radierung vielseitig eingesetzt, um Neues und Überraschendes zu gestalten. Die vielen Variationsmöglichkeiten der Bearbeitung und der Verbindung zwischen Handwerk und Kunst faszinieren sie.

Details, welche durch die vielseitigen technischen Prozesse entstehen, werden weiterentwickelt, reduziert, abgewandelt und einer neuen Bedeutung zugeführt.

Farben spielen dabei eine wichtige Rolle, weil sie unterschiedliche Stimmungen zu erzeugen vermögen. Für die Künstlerin erzielt zudem das eingesetzte Druckschwarz der Aquatinta durch seine Samtigkeit eine Besondere Dichte und Tiefenwirkung.

 

Juliana Jaramillos Objekte und Figuren basieren auf architektonischen Vorstellungen.

Wie die Architektur arbeitet auch sie mit Geometrien, Plänen, Linien, Sichtachsen, Fragmenten, Leerräumen, Licht und Schatten.

Das Material, das in den meisten Objekten verwendet wird, ist Ton. Ton hat auf Grund seiner Formbarkeit die Fähigkeit, sich zu transformieren. Während des Arbeitsprozesses findet eine Erforschung zwischen dem Material und seiner Formung statt. Die Hände als Werkzeuge erleichtern in direktem Kontakt mit dem Material die Kommunikation. So können sich auch andere Gestaltungsmöglichkeiten als die anfangs erwarteten ergeben. 

Die Künstlerin lässt die Objekte gern unbehandelt, um ihre Materialität wirken zu lassen. Aber sie verwendet auch Engoben und Oxide zur Farbgestaltung.

Einige Objekte haben möglicherweise auch eine praktische Funktion: So kann etwa eine zur Schale gebogene Form nicht nur als Plastik gesehen werden, sondern kann Früchte etc. aufnehmen.